Samstag, September 30, 2006

36. Sportfest der Yanda




Gestern morgen,
viertel nach sieben:
Antritt zum Appell!
(gähn)

Das alljährliche Sportfest der Yanshan Daxue stand an und es galt an der Parade teilzunehmen.
Die amerikanischen Lehrer (mir wurde gesagt, dass sie alle einer religiösen Vereinigung angehören), waren bereits vollzählig versammelt. Ich wurde umarmt mit den Worten: "If you don`t get 20 hugs a day, then ...(hab ich nicht verstanden was dann ist, aber es klang nicht gut!)"
Und wo sind die vier anderen Repräsentaten Europas, bitteschöne? Wo ist Italien, Frankreich, Russland und England, bitteschön? Keine Disziplin, sag ich euch :) ...
So trotteten wir los und erreichten pünktlich um halb 8 den "neuen Sportplatz". Dort sah man Kollonien in allen Farben:

Armeekollonien in schnieken Uniformen, wo die Männer sogar weiße Handschuhe trugen Armeekollonien wo die Frauen rote Kappen trugen
Armeekollonien - in Tarnanzügen ohne Schnick-Schnack
Kollonien in gelb
Kollonien mit Pomp-Pomps
Kollonien mit Luftballons
...
Wir Ausländer, also Lehrer und Studenten, sollten uns dann auch zu einer Kollonie formen:
Jede Reihe: 6 Personen
Gleichschritt
in der Reihe bleiben!
Weiter auseinander!
In den Kurven: links kleine Schritte, rechts: große Schritte
6 Personen!!! - Du musst da weg! Einer zu viel!

Unsere "Trainer" hatten ganz schön zu schwitzen...
Plötzlich tauchte Alexandre auf (der Franzose) "uhhch, isch `abe 7: 15 mit 7:50 verwechseeeelt...."

Tja und dann ging es los: Eine Kollonie nach der anderen lief hintereinander eine Runde im Stadion - zum Schluß an der Tribüne vorbei, wo der Präsident der Uni saß.
Ein großer koreanischer Student zog plötzlich eine riesige Korea Flagge hervor und marschierte mit ihr als Umhang an der Tribüne vorbei.
(man, hätte ich doch bloß auch eine gehabt!)
Tosender Applaus für die ausländische Brigade, die wohl mehr schlecht als recht die militärische Ordnung einhielt.
Dann versammelten sich alle Kollonien auf dem Rasen:
in Vierer Gruppen!
Zusammenrücken!
Vierer-Guppen!!!!

Ein Schwenk nach Osten
Nationalhymne gesungen
Schwenk nach vorn zur Tribüne - Eröffnungsrede anhören
und tschüß!
Ab ins Bett!
Oder in meinem Fall: auf den Balkon!

Abends trafen wir uns in einem schönen Restaurant: Tanya hatte geladen um ihren Geburtstag zu feiern. Ihr Freund aus Australien, der in Harbin als Englischlehrer arbeitet, war auch dabei.
Er versaute leider den ganzen Abend mit dämlichen Sprüchen: er verkündete die absolute Wahrheit über: Schwule (armer Angelo) und über Deutsche (ich war im Inneren auf 180), und über die Affaire die Tanya mit ihrem Gegenüber, einem russischen Freund haben soll (stimmt natürlich nicht) , so dass Tanyas Geburstag in Tränen endete. Das tat mir total leid... Aber das Essen war lecker!

Donnerstag, September 28, 2006

Der Gute-Morgen-Gruß

Hey! Check this out: http://qingdaochina.net/trip.html
Hier beschreibt ein Chinese wie er 2001 mit dem Fahrrad in 87 Tagen von Illinois nach Shanghai geradelt ist! Kurz und kurzweilig geschrieben. WOW - what a trip!

Habe gestern ohne weitere Schwierigkeiten mein erstes Paket abgeholt: Meine Winterstiefel, ein Buch und mhhhhh: Schoko Crossis! Die heb ich mir auf für traurige Tage! Danke, moje kochanie!

Muss jetzt los zum Unterricht... hab von 8 bis 16 und werde in jedem Kurs Schreib- bzw. Kommunikationsspiele veranstalten, da dies der letzte Schultag vor den Ferien ist.

Morgen und Samstag findet ein riesiges Sportfest auf der Uni statt - ich freu mich! Wie gern würde ich mitmachen - aber, wir Ausländer haben gestern erst von diesem event gehört (per schriftlicher Einladung) ... also, ist es bestimmt zu spät mitzumachen. Trotzdem schreib ich eine kurze email an meinen Verantwortlichen...vielleicht klappt es ja noch?!

Nach dem Unterricht geh ich einkaufen für ein "westliches" Abendessen. Tanya hat nämlich morgen Geburtstag und wir wollen reinfeiern. Es gibt downtown nur 2 "westliche" Dinge zu kaufen: eine fertige Tomatensauce und eine fertige Käsesauce. Beides aus dem Glas - die Marke ist mir gerade entfallen...Tja die kauf ich. Nudeln gibt es ja hier genug. Angelo kauft den Wein - nur Baguette fehlt vielleicht... und das Tiramisu zum Dessert!!!!!! Jedenfalls freu ich mich sehr auf das Essen, da ich diese Geschmacksrichtung schon über einen Monat nicht mehr hatte!

Die Sonne lacht, es wird wieder heiß werden - yippieh!

Dienstag, September 26, 2006

Auf der Bank

Mein Zeiteinsatz um Geld auf mein deutsches Konto zu überweisen betrug: 5 Stunden.
Mein Nerveneinsatz: am ersten Tag: unzählbar, am zweiten Tag: mäßig viele.
Mein finanzieller Verlust: 20 EUR

Und hier nun für alle das Prozedere, damit es keinem Leser so ergeht wie mir:
1. Arbeitsvertrag kopieren
2. Pass kopieren
3. Foreign Expert Certificate kopieren
4. Bescheinigung mit rotem, rundem Stempel vom Arbeitgeber geben lassen, dass man dort arbeitet und Geld tauschen möchte und es überweisen möchte. Gegebenenfalls diesen Brief mit seiner (der Chefs) Telefonnummer versehen lassen - zwecks Rückfragen von der Bank.
5. Die Adressen der deutschen Bank + BLZ und Kontonummer und ganz wichtig: die
6. "Swift" Nummer der dt. Bank.
7. Herausfinden welche Bank Geld tauscht, bzw welche Bank Auslandsüberweisungen macht.
8. Gegebenenfalls einen Übersetzer mitnehmen - denn selbst in der Hauptfiliale der "Bank of China", in einer 3 Millionen Stadt, wurde kein Englisch gesprochen.
9. Zwei Formulare, mit mir teils unbekannten englischen Vokabeln, der Bank ausfüllen: Das Ausfüllen des Ersten legitimiert zum Weitergehen, um am nächsten Schalter das zweite Fomular auszufüllen.
10. Eine Auslandsüberweisung kostet 20 EUR (!!!) - es lohnt also nicht, nur 80 EUR zu überweisen.
11. Zeit und Nerven.
12. Achtung: ab 11:45 verschwinden die meisten Angestellten - Mittagspause! Und dann muss man warten bis 13:30.

Ich möchte das ja gar nicht so negativ beschreiben... aber: dieser ganze Papierkram! Und dann strampel ich mich auf chinesisch ab, versuche jedes noch so dahin gemurmelte Wort zu verstehen, bete, dass mein Anliegen verstanden wird... und dann gibt es keinen Mindestabstand. Und das hat mich am ersten Tag, also gestern, so gereizt, weil ich endlich meine Sache erledigt haben wollte, aber ständig redeten andere Leute dazwischen, die sich einfach über mich beugten (ich saß) - und die Bankerin hörte denen auch immer zu, mehr oder weniger, und bearbeitete somit praktisch 3 Leute gleichzeitig! Direkt daneben an den Schaltern sitzen (ich hab gezählt) 7 Banker, die nichts zu tun haben.
Heute war es besser... es waren nicht so viel Leute da, man "kannte" mich - und vielleicht hat die Dame recht und in 2 Tagen ist das Geld auf meinem Konto! Das wäre echt toll! Aber...ich hab zum Beispiel nicht verstanden, warum die Bankerin, trotz vorhandenem , internetfähigem Computer nicht die Swiftnummer meiner Bank herausfinden konnte! So musste ich den fast 40 minütigen Heimweg antreten, warten bis Deutschland aufwacht und die Swiftnummer herausgefunden war, um am nächsten Tag wieder zur Bank zu fahren... Was für eine Zeitverschwendung!
Naja, jetzt weiß ich wie es läuft und beim nächsten Mal klappt es bestimmt besser!

Gestern war es hier super grau und regnerisch - heute dagegen lachte Sonne den ganzen Tag vom blauen Himmel. Das hob meine Laune beträchtlich, und ich genoß meinen Kaffee und mein Müsli nach dem Laufen auf dem Balkon. Lange wird das bestimmt nicht mehr möglich sein...

Außerdem ist ein Paket für mich angekommen!!! Um es abzuholen, muss ich morgen zuerst in das "Studentenheim Nummer 6" gehen
- keine Ahnung wo das ist, immerhin sind Universitätsgelände in China oft so groß wie Siegen (ohne die eingemeindeten Dörfer :) ).
Dort im "Studentenheim Nummer 6" muss ich den Benachrichtigungszettel vorzeigen und meinen Pass und mein Foreign Expert Certificate.
Dann bekomme ich einen weiteren Zettel und mit dem geh ich zur Post.
Zu welcher? Das weiß ich noch nicht. Vielleicht ist das so wie mit der Bank: Filialen gibt es zwar an jeder Ecke, aber die "Richtige" liegt am anderen Ende der Stadt!

Sonntag, September 24, 2006

Ein Sonntagsspaziergang...








... führte die europäische Delegation, bestehend aus Tanya, Angelo, Alexandre und mich zum Kaiser Qing, der hier in QHD einst nach Pillen suchte, um unsterblich zu werden. Tja, scheint ihm gelungen zu sein! Nicht nur die, heute von uns besuchte, riesige Statue am Bo Hai, sondern auch die Chinesische Mauer und die Terrakotta Armee, die sein Grab bewacht, machten ihn unsterblich!

Samstag, September 23, 2006

Meine Wohnung - Teil 2



huch - jetzt ist aber alles durcheinander...ts, ts! Also: oben, das erste Bild ist der andere Teil meiner Kakerlakenhochburg (von denen schon einige gestorben sind!!) - auch Küche oder "Blauer Salon" genannt. Darunter ein Blick von meiner Eingangstür hinaus in den Flur. Wie ich - glaub ich - schon geschrieben habe, wohnen wir ja alle in diesem Apartmenthotel. Meine Etage ist "die Schöne" - "die mit den vielen Blumen". Tja, und das letzte Bild ist das vom Wohnzimmer. Das Wohnzimmerfenster, welches ihr seht, führt - ebenso wie das Küchenfenster - hinaus auf den abgebildeten Flur.
Es ist noch recht ungemütlich und steril, aber: ich arbeite daran!
Und: ja, es gibt auch einen Fernseher. Der steht im Schlafzimmer - ein RIESENVIEH... zerstört das ganze Ambiente!
So, und nach der ganzen Bilderflut - noch ein paar geschriebene Worte:
Eine Flasche Bier, 0,5 l, Marke der Provinz, kostet 20 Cent. Ob im Restaurant oder im Supermarkt - egal. Ok, manche Restaurants schlagen unverschämter Weise noch mal 10 Cent drauf, aber eigentlich: 20 Cent.
Gestern wollten wir dann mal "so richtig ausgehen!" - sprich: andere Ausländer kennenlernen, westliche Musik hören, tanzen (?!!). Da es noch eine andere Universität und ein paar Colleges gibt, die Englisch u.a. anbieten, leben also hier in QHD noch ein paar andere Ausländer!
Wir suchten und fanden die "Fairyland - Coffee - Bar" - angeblich ein Treffpunkt für Ausländer weil es dort Kaffee und Pizza gibt... Der Laden hatte grün-weiß karierte Tischdecken und Schaukeln statt Stühle... das 0,25 Bier kostete 1,50 EUR!! Also, vergleichsweise teuer!
Und: Kein Ausländer. Und: keine westliche Musik.
Die Stimmung sackte auf den Nullpunkt.
Doch nicht mit mir! Als Wahlberlinerin erwartete ich von dieser Nacht noch Großes! Also, bezahlte ich großspurig die Runde und schlug vor uns VOR die Bar zu setzten und vom benachbarten Kiosk billiges Bier zu kaufen. - Wir waren nämlich für 1 Stunde später mit einem Briten in dieser Bar eigentlich verabredet und mussten deshalb erst einmal in Sichtweite bleiben.
Und dann wurde es lustig, da der Kioskbesitzer das Geschäft seines Lebens witterte und eine riesen Plastiktüte voller Erdnüsse spendierte. Verschiedene Qinhuangdaoer setzen sich, wie die Hühner auf der Stange, vor uns, da die Theatervorstellung "4 Langnasen
trinken Bier und essen Erdnüsse" natürlich um einiges spannender ist, als das staatliche Fernsehprogramm in einer Freitagnacht.

Die "Perfect-Life-Bar" - die angeblich auch voller Ausländer sein soll, war dann die zweite und letzte Bar des Abends. Und...naja! Die Ausländer die dort waren, waren die 19jährigen russischen und australischen Studenten unserer Uni.

Highlight des Abends: ein 19jähriger schätzte mich auf 20. Ich korrigierte ihn nicht :)
Tiefpunkt des Abends: ein Typ, der schon seit einigen Jahren in China lebt, versuchte den Oberlehrer raushängen zu lassen und verhielt sich sehr provozierend und - nervte einfach nur (...).
Um halb 2 verließen wir die Bar - die übrigens uns zuliebe auch ein paar westliche Lieder ins Karaokeprogramm einschleusten wie "Wind of change" und "I´m sailing"... Hey! Die Songs sind der letzte Schrei! Ich sags euch!

Statt ein Taxi zu nehmen (insgesamt hätte die Fahrt 1,50 EUR gekostet), liefen wir. Eine Stunde! Und ich hatte echt keinen Bock zu laufen, denn erstens hatte ich meine Kilometer schon morgens auf dem Sportplatz abgelaufen und zweitens läuft es sich nach ein paar Bier einfach nicht mehr zu zügig. .. hicks!

Meine Wohnung - Teil 1






Also, da hätten wir auf den ersten beiden Fotos mein Schlafzimmer mit Balkon.
Auf dem dritten seht ihr einen Teil der Küche in die ich auch einen Sessel gestellt habe.
Das vierte Foto schoß ich aus einem geräumigen Raum heraus, der in der Mitte der Wohnung ist. Von ihm aus gelangt man ins Studierzimmer (links), ins Schlafzimmer (rechts) (ins Bad, in die Küche und ins Wohnzimmer). In diesem "Mittelraum" steht ein großer Kleiderschrank, die Waschmaschine, der Kühlschrank und der Wasserspender.
Das letzte Bild zeigt das Studierzimmer in welchem übrigens noch zwei Bücherregale stehen die halb voll sind mit meinen Unimaterialien. Fotos von den anderen Räumen - später! Muss jetzt erst mal Essen gehen :)


eh - voilà: Foccatia!
Um viertel nach 12 konnte ich dann endlich frühstücken! Nachdem mir eines der vier Eier auf den Steinboden gefallen ist, kochte ich zwei im Wok. Zwei - weil sie so klein sind!
Und es war echt lecker: Gekochte Eier, Tomatensalat und Foccatia. Ok, also das Brot war ein bischen sehr flach... und da wo es dünn war auch hart, aber in der Mitte war es echt super! Es hat sich gelohnt!
Als nächstes back ich eine, eine, eine... Schwarzwälder Kirschtorte (im Tischgrill)!!!

Ein Ei - soll es heute sein!

Ein ganz klein wenig verkatert nach der ersten Partynacht (gaaaaanz toll! - Berlin ist gegen das Nachtleben in QHD ja gar nichts!...) schaute ich heute morgen um halb 8 verstohlen von meinem Balkon..."Wie ist denn so das Wetter...?" und als ich die Köche am Hinterausgang des Restaurants gegenüber sitzen saß, dachte ich: Ein Ei! Ein Frühstcksei will ich heute! Und ich möchte Brot (und zwar BROT - nicht Schwabbel-wabbel-süßes Weißbrot). Und dann will ich das Brot in das Gelbe vom Ei stippen!
Doch wie stelle ich das an?
Im Internet fand ich eine Menge Brotrezepte. Zu Bedenken galt aber: Ich habe nur so einen Tischgrill zum Backen und keine Kuchenform - nur ein Miniblech. Also, nach einigem hin und her: ---Kartoffelbrot vom Blech!
Also zog ich los und kaufte Eier, Kartoffeln, Trockenhefe, Mehl.. und machte mich an die Arbeit. Ohne Waage versuchte ich mich im Schätzen von beispielsweise 50g Kartoffelpüree (im Rezept stand: den aus der Tüte - gibt es hier natürlich nicht - also wieviel soll ich dann vom ECHTEN Kartoffelpü nehmen?)...

Mittwoch, September 20, 2006

Was ich mache wenn...

Was ich mache wenn...

...der Aufzug anfängt zu klingeln, weil zu viele Leute drin sind, aber keiner steigt aus - auch nicht die neu hinzu gedrängelten:
ich schwitze und halte die Luft an und denke: "bitte bitte steig aus Du da vorne!"

...es weder in der Post, noch im Supermarkt, noch im Buchladen, noch im "Laden da vorne!" Postkarten für Oma und Opa zu kaufen gibt:
mich auf die erste Oktoberwoche vertrösten und Karten von Beijing aus verschicken.

... Kakerlaken trotz "Tötet-die Kakerlaken-Pulver" vor meiner Nase über den Schreibtisch laufen:
den Kopf schütteln.

...kichernde Chinesinnen bei meinem Anblick (während eines 12 km Laufes auf den letzten Kilometern) panisch die Flucht ergreifen wollen und mir dabei einen Holzstab in den Oberschenkel bohren:
"Hey!" brüllen.

...die Marktfrau mir 9 Birnen einpackt - obwohl ich nur 3 wollte, weil sie ansonsten nicht rausgeben kann:
bezahlen.

...die Sonne zur Mittagszeit scheint:
auf meinem Balkon sitzen, Müsli essen und die Köche gegenüber aus der Kantine beobachten, die mich beobachten, wie ich fast jeden Tag zur Mittagszeit auf dem Balkon sitze und Müsli essen und ...

Dienstag, September 19, 2006

You did not know it - but I´m not a poet!


Heute

Was weckt mich das Tuten in der Früh?
Was schreckt mich der Gedanke:
"Bin ich zu spät?"
Kann ich mich doch wohlig noch mal
in des Schlafes Arme wiegen!

Doch statt dessen
reck ich mich
und befrei ich mich
von üblen Träumen
reiße die Gardinen auf
und heisse fremde Gerüche willkommen

Ein blauer Himmel
gelber Sonnenstrahl

Geschwind das elektrische Neueste vom Neusten
gelesen (Papst-randale; NPD-geprahle)
bei einer Tasse Nescafe
oje
wünsch ich mir doch so sehr
einen wirklichen
Cafe au lait!

Hernach in die Sportschuhe geschlüpft
vor einem bissigen Hund
weg - gehüpft
und gelaufen und gelaufen
bis dass die bösen Gedanken
ersaufen -
im Schweiße

Rein und leer
stopf ich mir sodann
Buchstaben in meinen Kopf
zerstöre ihre Ordnung
strukturiere sie erneut
und lasse sie los
durch das Tippen meiner Finger

Der Unterricht erqickend frisch
lustig wars -
"was schon rum?"

Zum Abendessen dann
(ganz adelig)
Reste von gestern:
doufu chao mifan!

Und so endet der Tag wie er begann:
mit Nescafe und
Bettgesang!

Sonntag, September 17, 2006

Visuelle "Schmankerl" vom Spaziergang




Diese Dame bevorzugt die asiatische Mc Donalds Toilette - genauso wie die 5 anderen, die alle warteten, obwohl es zwei freie westliche Toiletten gab... Gewartet wird übrigens nicht - wie man sieht - mit gebührendem Abstand zur Tür. Obwohl genug Platz wäre.
Sobald die sich öffnet, wird sich hineingedrängt, während der bereits Erleichterte versucht sich gleichzeitig hinauszuquetschen... Und dies erlebte ich nicht nur heute, sondern schon unzählige Male... Heute fielen mir lediglich die lustigen Schilder an der Tür auf, die das Toilettendesign beschreiben.

Gegen böse Geister

Also, das Tötet-die-Kakerlaken-Pulver wirkt irgendwie nicht...ich hab eher das Gefühl es werden immer mehr! Oder achte ich jetzt lediglich verstärkt auf meine Mitbewohner?...
Und die Dusche leckt immer noch! !
Aber ich glaube - als alte Handwerkerstocher - das Problem erkannt zu haben:
Vor 2 Wochen (oder wann war das?) wurde doch der Duschwannenboden herausgerissen. Und dann haben die beiden Monteure die entstandene Betonfläche mit ein paar Fliessen verschönert. Dabei haben sie aber die notwendige (?) Senkung zum Abfluss hin nicht genügend beachtet. Wenn ich dusche, staut sich nun das Wasser und findet irgendwelche Ritzen nach draußen. Der blaue Fussmassagen-Duschmatten-Fisch tut sein übriges. Durch ihn fliesst das Wasser noch weniger schnell ab... Meine Lösung: Putzlumpen und Mopp in Würstchenform um die Dusche drappieren. So brauche ich weder auf Blaufisch noch auf flauschige Badematte verzichten.
Gestern gab es gegen 15 Uhr ein lautes Geknalle. Als wenn 1 Mio Knallfrösche auf einmal explodieren - und das aber über einen langen, langen Zeitraum! Bestimmt 20 Minuten! Na, was ist denn das? Als "Inspektor Auge" musste ich "sowieso" :-) noch in den benachbarten Supermarkt, und so könnte ich mir doch das Spektakel gleich mal ansehen!
Werden da etwa wieder irgendwelche Erstsemestler begrüßt?
Nein! Die Eröffnung einer neuen Bäckerei. Es gibt ja ansonsten keine Bäckerei hier! Das ist so wie in Siegen, wo es einen Schuhladen neben dem anderen gibt oder in Berlin wo es beispielsweise im Tiergarten eine Strassenkreuzung gibt, und - ungelogen: um die Kreuzung herum gibt es 6 Dönerbuden. (mmmhhhh, lecker, Dööööner!)
Und so ist das in meinem Kiez hier mit den Bäckereien!
So: also eine neue macht auf und feuert erst einmal los, um die bösen Geister zu vertreiben. Der ganze Vorplatz war rot vom Knallerpapier. Das war genug Munition um die Bäckerei samt Nachbarschaft in die Luft zu jagen!
Alles schön geschmückt mit bunten Papier-Blumen-Kränzen und danach gab es ein Unterhaltungsprogramm für die Kiezbewohner bis in die Nacht hinein: ein Komedie-Duo wechselte sich ab mit einem Sänger der sein langes, gelbes Haar schüttelte und eine riesige Menschenmenge ließ sich unterhalten.
Leider hat auch diese Bäckerei nicht das Sortiment, welches auch nur annähernd mit dem in Deutschland verglichen werden könnte. .. Es ist alles süß und weich-labbrig. Sogar das besondere Angebot "Käsebrötchen mit Speck".
Lecker finde ich allerdings diese Keksähnlichen Angebote mit Sonnenblumenkernen und Mürbeteig, sowie den Bisquit (der wird in Würfeln verkauft - als Stück Kuchen) und die Schweineohren (pur, ohne alles sind die hier). Aber Brot...vergiss es!
So, ich mach mich mal auf die Flip Flops! Möchte mir mal die Stadt ein bischen erlaufen.
Vielleicht finde ich ja - ne Dönerbude???

Freitag, September 15, 2006

Dusche - Teil 3 und die Kakerlaken im Schreibtisch

Mittwoch ging ich nach "downtown", nach Qinhuangdao, um westliches Duschgel und Bodylotion zu kaufen. Wie das so ist, wenn man nur 2 Dinge kaufen möchte - geht man mit nem vollem Einkaufswagen aus dem Laden raus. So ähnlich war es auch bei mir:
oh, eine Fussmassagematte in blau in der Form eines Fisches - für die Dusche!!!!! Muss ich haben, da ich ja keinen Freund in der Nähe habe, der mir meine Füße massiert!
Ohhh, eine Badematte in hellblau mit Blümchen - so schön flauschig - für VOR die Dusche!
und natürlich gut riechende Niveaprodukte für in und nach der Dusche..., ein bischen Gebäck, und natürlich eins von den "guten" Weissbroten, da ich heute abend French Toast - auch bekannt unter "Arme Ritter", machen wollte. Dienstag abend gab es nämlch so mega große Portionen in dem Restaurant, dass wir die Reste mitnahmen und Mittwoch abend ein Resteessen bei mir veranstalten wollten.
Gut gelaunt putzte ich das Bad - denn wenn schon alles neu, dann soll es vorher auch blitzen und blinken!
Oh, schon halb 7 - um 7 wollen Tanya, Angelo (der sich an dem Abend als schwul outete mit dem blöden Spruch"Ich hoffe ihr habt kein Problem damit?" - was soll denn diese Frage, bitteschön?) und Alexandre kommen.
Also sprang ich unter die Dusche - herrlich diese Fischnoppenfußmassage! und raus auf die weiche Badematte - aaarghh! ich versank in einer Art weichem Matsch! Der ganze Boden schwamm! Alles nass - und die Badematte vollgesogen!
Super!
Und gleich kommen die Gäste!
Und meine tolle Badematte!
Und was ist das schon wieder mit der Dusche????
Gestern waren dann wieder die zwei Haushandwerker da, spritzten wieder irgendetwas zwischen Duschwand und Boden aus und jetzt darf ich wieder 1-2 Tage nicht duschen.

Während die Handwerker da waren, zeigte ich Miss Jia auch das Problem in der Küche:
Immer wenn ich abwasche kommt einen Meter weiter entfernt Wasser zwischen Schrank und Boden raus...Also, nicht unter der Spüle, sondern, wie gesagt, einen Meter von der Spüle entfernt!
Als sie - da sie mir zuerst nicht glaubte - die Tür unter der Spüle öffnete, wich sie schreiend zurück, da zwei Kakerlaken ebenso panisch die Flucht vor ihr antraten.
Jia: Kakerlaken! Kakerlaken!
ich: ja, die hab ich überall!
Jia: Du musst den Müll jeden Tag rausbringen!
(Was für eine FRECHHEIT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
ich: Hey, ersten waren die Kakerlaken VOR mir da und zweitens: war diese Wohnung noch nie so sauber wie jetzt. Aber ich kann dir noch mehr zeigen!
und öffnete meine Schreibtischschublade. Kreischend wich sie zurück, als sie tatsächlich eine sah.
Jetzt hab ich von ihr so Pulver bekommen, welches ich auf kleine Teller in alle Ecken streuen soll. Es stinkt ganz schön - aber bisher hab ich noch keine Kakerlake gefangen...

Montag, September 11, 2006

Balkonaussicht und "Ich der Fisch"


Eine erneute Hitzewelle erreichte Qinhuangdao! 30 Grad und keine Aussicht auf Abkühlung! Also sitze ich auf meinem Balkon - ich meine, wenn ich nicht gerade fleissig am Schreibtisch sitze - und fühle mich wie ein Fisch im Aquarium, wenn ich von den Studenten, die unten vorbei laufen, aufmerksam in Augenschein genommen werde...
Aber das schlimmste ist, dass seit Freitag (also nun schon seit 4 Tagen!) militärisches Trampeltraining und Rufübungen veranstaltet werden. Und das von 1000den von Studenten. Ich glaube, dass sind alles Erstsemestler. Die kommen dann auch regelmäßig mit ihren Hundertschaften hier am Balkon vorbei gelaufen, werden von einem anderen Studenten mit Megaphon aufgefordert sich ein paar Mal im Kreis zu drehen und immer lieb und artig zu sein und dann geht es weiter... Also, so langsam bekomme ich Angst vor diesem Manöver! Wenn plötzlich 100 Studenten Sonntagmorgends um 7:30 Uhr den selben Schlachtruf brüllen, dann denkt man "Oh Gott! Die Russen kommen!" (wie meine Oma sagen würde)...
Da lob ich mir doch die darauf folgende Stille und die Chinesinnen, die auf ihren Teint achtend nicht ohne Schirm das Haus verlassen! Die legen sich nicht zur Mittagszeit in die "gesunde" Sonne um ekelhaft braun zu werden! Nein! Hier gibt es andere Schönheitskriterien! Hier ist die vornehme Blässe Trumpf!

Samstag, September 09, 2006

Fangfrisch auf den Tisch

"Was hätten Sie denn gern für Fisch? Alles ganz frisch! Suchen Sie sich was aus!"
ähmmm, ich bleib dann doch bei Jiaozi (chinesische Ravioli)!

Mein Trip gestern nach Shanhaiguan, zu dem Ort, wo die Chinesische Mauer im Meer mündet, fiel buchstäblich ins Wasser, da es bei meiner Ankunft anfing wie aus Eimern zu schütten. Zuerst war es richtig warm: also zog ich meine FlipFlops an, Rock und Spaghettishirt aber während der 30 minütigen Fahrt schlug das Wetter um... Es fing richtig an zu stürmen! Und da gab ich meinen Plan durch die wunderbare, historisch berühmte Landschaft zu schlendern ganz, ganz schnell auf! Tja, nun war ich dort, und was nun? Ich beschloss was zu essen!
Also schlug ich mir den Bauch mit überteuerten Teigtaschen (den oben erwähnten Jiaozi) voll und machte mich wieder auf den Heimweg. Keine Ahnung was mit dem Busfahrer los war, aber der fuhr wie ne Schnecke, alle Fenster waren offen - und ich patschnass und kalt wie ein Eiszapfen!
Als ich umsteigen musste, machte ich noch einen Abstecher ins Kaufhaus, welches auch ein paar westliche Produkte führt und kaufte Nesquik - Kakao.
Nach einer Stunde Rückweg war ich endlich, völlig durchnässt zu Hause und wollte nur noch unter einer heißen, dampfenden Dusche stehen. Leider ist die Wassertemperatur zentral geregelt und - keine Ahnung warum, aber natürlich war dass Wasser NICHT heiß, noch nicht mal warm... ! Trotzdem duschte ich, zog danach meine dicksten Wollsocken und meinen kuscheligsten Pullover an und verkroch mich ins Bett - mit beiden Händen eine heiße, heiße Tasse Kakao haltend. Wunderbar! Und durch die Balkontür beobachtete ich den tosenden Sturm.

Donnerstag, September 07, 2006

Auflösung des Bilderrätsels:

Na, das ist doch ganz einfach:
die, die so ein strahlendes Perlweiß-Ich-bin-ein-Star-Lächeln haben, das sind die Amis: beachtenswert auch die besondere Körperhaltung: Profil, Kopf gewendet, na, da hat doch jemand Modelerfahrung!
Im Gegensatz zu den Amis stehen die Deutsche und die Russin wie ein eins: geradeaus gerichtet, stramm, nicht ZU VIEL lächeln...
Der Italiener ist zu erkennen an seiner RAGAZZA - MACHO - EINE- PIZZA -FUNGHI - Haarpracht-Tolle;
der Brite sieht auf dem Foto ganz klar aus wie Mr. Bean
und der Franzose... der sieht so aus wie er englisch spricht: nämlich gequält. - Oh Gott, tut mir leid, das war jetzt ein bischen fiesssssssss.
Die verantwortlichen Chinesen sind die beiden zur Rechten und zur Linken unserer Gruppe
- na, und die restlichen Drei sind die Japaner!

Es gab heute einen unschönen Zwischenfall zwischen einem Studenten und mir - doch ich denke ich schlafe erst einmal eine Nacht drüber, bevor ich darüber schreibe! Aber: Ich habe diese Geschichte schon mit einigen Leuten besprochen, ich bin laufen gewesen und war danach lecker essen und Harbin Bier trinken.
Jetzt geht es mir besser!

Mittwoch, September 06, 2006

Meine "homies" ...

Lehrer aus folgenden Ländern befinden sich auf diesem Suchbild:
Amerika(alle anderen)
England(1)
Deutschland (1)
Frankreich(1)
Italien(1)
Russland(1)
Japan(3)
+ 2 chinesische Manager for foreign affairs...
Hausaufgabe für morgen: Findet heraus, wer aus welchem Land kommt!

Der erste Unterricht

Ich hatte ja meinen ersten Schultag gestern - genauer kann man das unter dem DaF-news Link nebenan nachlesen!
Und danach war ich mit Tanya, Angelo und Alexandre (dem Franzosen) dick und lecker Essen:
Fritiertes Huhn süß-sauer
Tofu mit Chili und Hackfleisch
Rot geschmortes Rindfleisch mit Baumpilzen
Schweinefleisch im Suppentopf mit Weißkohl
Gurken-Knoblauch-Salat
dazu Reis und gebratene Nudeln mit Ei (in Wirklichkeit war kein Ei drin, sondern Paprika - keine Ahnung wie ich das wieder geschafft habe...jidan heisst doch Ei und Paprika qingjiao...)
Dazu Bier aus Harbin...mmhhh. Das entschädigte für die Nerven die ich in der 03er Gruppe - stillschweigend, höflich lächelnd - verlor, als die einfachsten Fragen nur mit größter Mühe beantwortet werden konnten.
Die Sonne ist so herrlich heute! Ich habe zwei Stunden auf dem (Südseiten-)Balkon gesessen und jetzt geh ich noch ein bischen über den Campus spazieren, bevor es gegen halb sieben / sieben dunkel wird. Ich habe erfahren, dass ich auf dem kleineren Teil des Campus lebe, auf dem Ostcampus - es gibt noch einen anderen, "über die Brücke drüber!". Aber ich sag euch: dat is ne riiiieeesen Brücke! So eine wie von Deuz nach Köln! Oder so... na, ich werd euch morgen berichten, ob ich übertrieben habe!

Montag, September 04, 2006

Warten auf die Flut...

Nachdem ich ganz fleißig meine ersten Unterrichtsstunden für morgen vorbereitet habe und auch die Fragebögen für die Studenten - für meine Magisterarbeit - 80 mal kopiert und zusammengetackert hatte, verbrachte ich 2 schöne Stunden am Strand unter blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Meine Lektüre: "Chinesen verstehen lernen"...
Nur keinen Neid meine Lieben!

Sonntag, September 03, 2006

Die 10 Gebote

Gestern um 16:00 gab es ein meeting für alle ausländischen Lehrer und anschließend ein (ohhhh, soooo leckeres) Essen!
Da ich allerdings gerade Hunger habe, schreibe ich nicht über die verschiedenen Speisen, sondern über das meeting.
Eigentlich kann man dessen Inhalt folgendermaßen zusammenfassen:

Die 10 Gebote

1. Du sollst nicht predigen im Unterricht (Religion tabu)
2. Besucher müssen sich registrieren lassen
3. Du sollst im Unterricht nicht predigen (sonst fristlose Kündigung)
4. Du musst um 23:00 im Apartmentgebäude sein
5. Du sollst nicht predigen im Unterricht (auch wenn dich Studenten dazu herausfordern)
6. Keine Mädchen (chinesische) mit auf die Zimmer nehmen
7. Du sollst nicht predigen im Unterricht (geht gar nicht)
8. Wenn Du Qinhuangdao verlässt, sage den Uni-Verantwortlichen Bescheid
9. Du sollst nicht predigen im Unterricht (respektiere das!!!!)
10. Nur Verwandte dürfen bei dir übernachten (oh, ich werde so viele Brüder und Schwestern haben).
Bezüglich des ständigen Wiederholens "Don`t preach!" der italienische Lehrer, Angelo, leise:"Schade, ich hätte so gerne meinen Studenten erklärt, dass mein Name "AAAAANNNGGGEEEELLLOOOOOO" Engel bedeutet...aber ich glaub, dass lass ich wohl besser...."

Samstag, September 02, 2006

Noch mehr Fotos




Da ich aufgrund der Unterrichtsvorbereitung schon genug schreibe (siehe auch weiter unten und Daf-news) hier ein paar Fotos vom Strandausflug nach Beidahe, gestern mit Tanya.
Es scheint eine russische Strandhälfte zu geben, wo sich u.a. ältere, wohlbeleibte Russinnen gern von schmächtigen Chinesinnen massieren lassen oder im Gegensatz dazu: junge, sehr knapp bekleidete Russinnen die chinesischen Männer glotzen und sabbern lassen.
Auf der chinesischen Strandhälfte stieß ich auf viele schwarze Schwimmreifen - die nicht zum whitewater-rafting benutzt werden - sondern als Schwimmhilfe. Offensichtlich können viele Erwachsene nicht schwimmen...
Wir verbrachten einen sehr schönen Nachmittag - und das nächste Mal bringen wir garantiert unsere Schwimmsachen mit, da das Wasser sauberer als im Plötzensee ist und auch die Athmosphäre angenehm war.

Meine Fotos online

Auf
http://www.flickr.com/photos/kemiinchina/
könnt ihr mehr Fotos von mir sehen.
Leider kann man nicht so viele Fotos pro Monat veröffentlichen... Also für Septemper habe ich nur noch ca. 5 oder 6 Bilder gut.
Have fun!

Freitag, September 01, 2006

Eure Hilfe - bitte!

Am Dienstag unterrichte ich den Schreibkurs in der 03 Gruppe (siehe auch 49-86-daf-news). Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, haben einige von denen keinen Bock den Unterricht zu besuchen, da "sie sowieso in ihrem späteren Job nicht schreiben können müssen". Was für ein tolles Argument!
Im Schreibkurs werden Strukturen vermittelt: Wie beschreibe ich ein Diagramm, ein Aufsatz beeinhaltet Einleitung, Hauptteil, Schluss, etc.. Das Verfassen von Texten - auch ohne dem Einhalten einer bestimmten Struktur, soll angeblich eine große Schwachstelle bei den Studenten sein.

Ich habe "Druckmittel" und ich habe verschiedene (hoffentlich) interessante Ideen - hätte aber sehr gerne noch ein paar schlagfertige Argumente, warum es wichtig ist, oder zum Germanistikstudium, oder zum Job, oder..., dazu gehört Deutsch auch schriftlich zu beherrschen.
Für kurze Hinweise entweder als Kommentar auf dieser Seite oder als email bin ich euch sehr dankbar!